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Damit du mich richtig kennen lernst, schlage ich dir zuerst zwei Experimente vor. Doch halte dich unbedingt daran:
Unternimm diese beiden Versuche nur gemeinsam mit einem Erwachsenen!
Wenn du anschließend alle drei Wörter ergänzt, kennst du die drei Zutaten, die mich erzeugen und am Leben halten. Fehlt mir eine davon, gibt es auch kein Feuer. Die Lösung steht auf unserer Lösungsseite.
1. Experiment
Der erste Versuch ist ganz einfach und er zeigt dir gleich, was mich am Leben erhält! Ich brauche Luft, besser gesagt: den darin enthaltenen Sauerstoff. Er ist für mich so etwas wie Nahrung. Wer mich löschen will, der entzieht mir am besten den Sauerstoff. Das wirkt genauso gut wie die Abkühlung durch Wasser. Feuerwehren löschen Brände auch überwiegend mit Wasser. Allerdings werden Brände von brennbaren Flüssigkeiten (Benzin, Öl usw.) mit einem speziellen Schaum gelöscht, der unter sich die Flammen einfach erstickt oder, anders ausgedrückt, „verhungern" lässt.
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Dein Experiment sieht nun folgendermaßen aus:
Stelle den Kerzenstumpen auf eine feste, nicht brennbare Unterlage. Zünde ihn mit einem Streichholz an. Lasse die Flamme einige Sekunden brennen und sich vom Sauerstoff in der Luft ernähren. Nun stülpe das Gurkenglas über die Kerze. Was passiert? Die Flamme frisst den ganze S_ _ er _ _ off unter der Glasglocke auf. Weil durch das Glas keine Luft hindurchkommt, muss die Flamme „verhungern".
2. Experiment
Doch Sauerstoff alleine genügt mir nicht, damit ich brennen kann. So kommen wir zu deinem zweiten Experiment
Zünde die Kerze wieder an.
- Halte mit der Zange ein Ende des Nagels 30 Sekunden lang ins Feuer.
- Tauche das heiße Ende des Nagels zum Abkühlen kurz ins Wasser und lege den Nagel beiseite.
Was passiert? Siehst du eine Flamme?
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- Nun halte mit der Zange den Papierschnipsel in die Kerzenflamme
Was passiert? Siehst du nun eine Flamme?
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Du stellst fest: Feuer braucht br _ _ _ bares Material. Viele Gegenstände, mit denen ihr Menschen euch in euren Wohnungen, Kaufhäusern und Büros umgebt, sind daher vorsichtshalber aus schwer entflammbaren Material.
Denoch kann auch hier Feuer tödlich sein: Schwelende oder schmorende Brände entwickeln meist gefährlichen Rauch, der euch Menschen vergiften oder ersticken kann!
Wie aus Feuer Wasser wird
Moment mal, aus Wasser soll Feuer werden? Ja, und zwar auf ganz schlimme Weise! Hast du schon einmal deiner Mama oder deinem Papa beim Kochen zugeschaut? Dann hast du sicher Folgendes beobachtet:
Vor dem Anbraten geben sie flüssiges Speiseöl in eine Pfanne und erhitzen es auf der Herdplatte. Und hier dürft ihr die dritte Zutat zu meiner Nahrung erraten. Was ich dir nun erzähle, darfst du niemals aus probieren! Ich bin nämlich nicht immer so ein braves Flämmchen wie jetzt im Moment. Bei dem, was nun passieren wird, verwandle ich mich in ein grässliches Monster! Ihr Menschen nennt mich dann eine Stichflamme
Und das kommt so. Wird das Öl in der Pfanne zu heiß, fängt es an zu qualmen und zu stinken. Wer nun Wasser ins Öl gießt, entzündet mit einem Schlag die gefährliche Fettexplosion. Grell lodernd schießt dabei eine Stichflamme aus der Pfanne empor und versengt alles, was ihr in den Weg kommt.
Nicht selten brennt dabei die ganze Küche ab. Also: Hände weg vom Wasser. Auch hier heißt das Zauberwort "Ersticken", am besten mit einem Deckel auf der Pfanne. Aber Vorsicht! Denn beim
Auflegen des Deckels werden die Flammen zunächst platt gedrückt und könnten die Arme oder den Oberkörper oder das Gesicht verbrennen. Besser ist es, sofern das noch möglich ist, den Topf oder die Pfanne von der heißen Herdplatte zu nehmen. So wird die Temp _ _ _ tur entzogen.
Auf jeden Fall solltet ihr Erwachsene um Hilfe rufen, wenn ihr so eine brennende Pfanne bemerkt!
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