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Statistiken
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Geschrieben von Jens Meyer / Marco Wessels
Samstag, 28.08.2010
Einsatzart: Technische Hilfeleistung
Erste Alarmierung um 17:15 Uhr über
Pieper OrtsBM Telefon
Einheiten aus dem Landkreis Diepholz zur Unterstützung nach Osnabrück / fast 24 Std im Einsatz
Mit über 100 Kräften und mehr als 20 Fahrzeugen rückten am späten Freitagnachmittag mehrere Feuerwehren aus dem Landkreis Diepholz aus, um in Osnabrück Hilfe zu leisten. Durch Auslösung des Katastrophenalarmes konnte eine Kreisfeuerwehrbereitschaft angefordert werden.
Auch Twistgringer und Heiligenloher Feuerwehrleute waren mit vor Ort.
Im Landkreis Diepholz gibt es 3 Kreisfeuerwehrbereitschaften (was ist eine KFB?) -> dann im Menü weiter unter Kreisfeuerwehr -> Einheiten.
Da in Osnabrück nur bestimmte Komponenten benötigt wurden, wurden aus allen 3 KFB‘s jeweils die 1. Züge (Fachzüge Wasserförderung mit leistungsstarken Pumpen), sowie der 3. Zug (Personalreserve mit kleinen wendigen Fahrzeugen und Pumpen) der KFB 2 alarmiert. Als Bereitschaftsführer fungierte Wilhelm Brinker (Asendorf).
Gegen 16 Uhr erreichte der Alarm Zugführer Norbert Küpker (Zug 1, KFB 2). Dieser musste dann per Telefon die einzelnen Gruppenführer der Fahrzeuge informieren. Treffpunkt war ein Parkplatz in Hüde (nähe Dümmer).
Von dort ging es in Kolonenfahrt zum 1 Sammelpunkt in Osnabrück. Dies war der Flugplatz Atter. Dort gab es die weitere Einteilung. Die KFB LK DH wurde im östlichen Osnabrück benötigt.
Im Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Schinkel gab es dann für die Zugführer die weitere Einteilung. Alle 4 Züge wurden aufgeteilt.
Die Twistringer mit Siedenburg, Sudwalde und Asendorf bekamen einen Ortsteil zugewiesen. Hier lösten sie die Kräfte der KFB Vechta ab. Wie es der Zufall wollte, traf man hier auf Führungskräfte,mit denen man auch schon beim letzten Großbrand in Goldenstedt/Arkeburg zusammen gearbeitet hatte. Die Vechtaer traten dann die Heimfahrt an.
Was uns dann traf, hatten wir so nicht erwartet. Im gesamten Ortsteil standen noch sehr viele Keller bis zur Decke voll mit Wasser. Teilweise war Heizöl ausgelaufen. Dies lief in Nachbarhäuser. Straßenzüge waren teils bis zum Knie unter Wasser. Die Vechtaer sagten, dass es vorher noch extremer gewesen sei.
Ein paar Stunden später traf eine weitere KFB, die aus dem Landkreis Emden, ein. Vom THW waren 3 Einheiten (Lingen, Meppen und Bremen-Ost) uns zugeteilt.
Zugführer Norbert Küpker übernahm die Einsatzabschnittsleitung für diesen Ortsteil. Der ELW 1 war Koordinierungsstelle.
Man musste nun schauen, wohin man das Wasser pumpen kann, damit es nicht im Kreis läuft und wieder zurück kommt. Von den Stadtwerken war teilweise der Strom abgeschaltet worden.
Die gesamte Nacht von Freitag auf Samstag wurden Keller leer gepumpt. Spezialisten vom THW kümmerten sich um die Ölschäden.
Am Morgen des Samstag traf dann der Kanalnotdienst ein. Dieser hatte auf einem Laptop eine Karte, mit dem Verlauf von Regenwasser- und Schmutzwasserkanal. In Absprache mit THW entschied dann die Leitung, dass Wasser an 2 Stellen aus dem Schmutzwasserkanal abzupumpen. In der Folge lief das Wasser aus den noch vollen Kellern ab.
Ein Durchbruch mit enormen Zeitgewinn. Nach wenigen Stunden waren die Keller eines ganzen Straßenzuges wie von selbst leer gelaufen.
Ausgerüstet mit Waathosen machten sich dann Kräfte auf in die Keller um Türen zu öffnen.
Ein Pumpenwerk wurde als Ölabscheider genutzt.
Gegen 12 Uhr traf dann die Ablösung in Form der KFB Landkreis Aurich ein. Die Einsatzstelle wurde zwischenzeitlich an das THW Lohne und Cloppenburg, welche ihre Kräfte abgelöst hatten, abgegeben.
Die Versorgung der Einsatzkräfte durch die Feuerwehr Osnabrück und der eigenen Küche der Kreisfeuerwehr Landkreis Diepholz war sehr gut.
Wenn Material gefordert wurde, musste man etwas mehr Zeit einplanen. Das ist bei solchen Lagen aber der Normalfall.
Gegen 15 Uhr waren die letzten Kräfte der KFB wieder an ihren Standorten.
Eingesetzte Kameraden (gesamt): 10
Eingesetzte Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr
ELW 1, GW-Logistik,
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