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Statistiken
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Geschrieben von Jens
Sonntag, 20.09.2009
...Tag der offenen Tür mit realem Einsatz und vielen Vorführungen / gute Resonanz / ca. 1500 Gäste
Der Tag fing mit bestem Wetter an und hörte mit richtig guter Stimmung auf.
Ortsbrandmeister Matthias Harms konnte mit der Sonne um die Wette strahlen. Alle Mitglieder der Ortsfeuerwehr Twistringen und ihre Partnerinnen trugen für das hervorragende Gelingen des Tag der offenen Tür zum 112-jährigen Jubiläum bei. Selbst ein echter Einsatz gegen 14:30 Uhr brachte keine Unruhe in das Konzept.
Die Vorbereitungen liefen den ganzen Sommer über. Und das gute Wetter blieb bis zum Schluss erhalten.
Der Sonntag fing schon gut an.
Es waren genügend Helfer für den Aufbau um 9 Uhr erschienen. Schnell war alles komplett, so dass dem Start um 11 Uhr nichts mehr entgegen stehen konnte.
Ortsbrandmeister Matthias „Titzi“ Harms gab in der Fahrzeughalle ein paar letzte Anweisungen und einen groben Zeitplan für die Vorführungen. Es wurde bewusst auf feste Uhrzeiten verzichtet.
Und die Bevölkerung nahm das Angebot, sich IHRE Feuerwehr einmal gründlich anzuschauen, gerne an. Den Tag über besuchten ca. 1500 Gäste aus Twistringen, Umzu, vielen befreundeten Feuerwehren, der Stadtfeuerwehr sowie der Kreisfeuerwehr das Gelände an der Konrad-Adenauer-Straße.
Alles konnte Besichtig werden. Die Fahrzeughalle, Atemschutzpflegestelle, Schulungsraum, die Ausrüstung und der Fuhrpark.
Highlight waren natürlich die vielen Vorführungen.
So wurde 3 mal ein Zimmerbrand simuliert. Hierfür wurde der Brandsimulationscontainer der Feuerwehr Bassum geordert. Von Draussen konnte man durch Scheiben zusehen, wie der Angriffstrupp mit schwerem Atemschutz und einem Hohlstrahlrohr vorging.
Moderiert wurde das ganz vom Ortsbrandmeister, der jeden Handgriff erklärte und viele Details zur Ausrüstung und Schutzkleidung gegeben hatte.
z.B. gab es bis vor ca. 5 Jahren noch keine Hohlstrahlrohre bei der Ortsfeuerwehr Twistringen. Diese konnten durch Spenden beschafft werden. Sie ermöglichen eine effektive Brandbekämpfung mit wenig Wasserschaden.
Atemschutzwart Guido Kunst biehlt in der Funktion des Gruppenführers des TLF 16/25 den Überblick. Er ist es auch, der nach jedem Gebrauch, egal ob Einsatz oder Übung, die meiste Arbeit mit der Pflege der Atemschutzausrüstung zu tun hat. Bei größeren Einsätzen kann es schon mal 10 Stunden in Anspruch nehmen.
Jörg Schuster, Maik Weimann und Frank Lampe sorgten für ein weiteres heisses Spektakel. Brennendes Fett in einem Topf wurde mit Wasser gelöscht. Das Ergebnis sieht man unten in den Fotos. „Titzi“ wies eindringlich darauf hin, solch ein Feuer nicht mit Wasser zu löschen. Obwohl es vielen Menschen bekannt ist, passieren solche Fettexplosionen im heimischen Haushalt immer wieder. Und statt eines Topfes steht dann die komplette Küche in Flammen. Von den eigenen gesundheitlichen Folgen durch Verbrennungen ganz abgesehen. Als Löschmittel eignet sich hier besser eine Decke oder einfach den Deckel auf den Topf legen.
Den ganzen Tag über konnten die Besucher 2 PKW‘s auf dem Hof sehen und sich Gedanken machen, wie sie vorgehen würden. Sie simulierten einen Verkehrsunfall. Diese Übung wurde zum Schluss gezeigt. Unter der Leitung von Zugführer Norbert Küpker zeigte die Gruppe, wie sie die verletzte Person aus einem der PKW‘s rettete.
Zunächst musste das auf der Seite liegende Fahrzeug gegen Umkippen gesichert werden. Anschliessend markierte der Zugführer die Stellen, wo im Anschluss mit hydraulischem Rettungsgerät (Schere + Spreizer) gearbeitet werden konnte. Bei neueren Fahrzeugen mit Seitenairbags und Verstärkungen in der Karosserie gibt es nur bestimmte Schnittpunkte.
Geordnet wurde das benötigte Material im Bereiststellungsraum. Hier knieten auch die freien Einsatzkräfte, bis sie neue Befehle erhielten.
Nach nicht einmal 13 Minuten war der Verletzte befreit worden.
Gekonnt moderierte hier der stellv. Ortsbrandmeister Klaus Krebs jeden einzelnen Schritt, so dass es für jeden Laien verständlich war.
Für Kinder gab es den Tag über viel zu sehen und auch zu tun. So konnten sie ein „Feuer“ löschen. Auch Rundfahrten im Einsatzfahrzeug wurden angeboten und mit dem Korb der DLK 18/12 konnte man dem Himmel ein Stück näher kommen.
Dass sich die Bevölkerung für die Feuerwehr interessiert zeigten die vielen Fragen die von den Mitglieder der Ortsfeuerwehr beantwortet wurden. Auch der neue Förderverein zog die Neugier vieler Besucher an.
Wenn man Fragen hat, Mitglied werden will oder einfach nur mal zuschauen möchte, muss man nicht bis zu solch einem Tag der offenen Tür warten. Kommen sie einfach zu uns, sprechen sie uns an.
Hier noch ein paar Fotos. Es gibt über 170, aber alle hier zu platzieren wäre zuviel....
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