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Statistiken
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Geschrieben von Jens Meyer
Samstag, 18.10.2008
Einsatzart: Einsatzübung
Erste Alarmierung um 14:00 Uhr über
Telefon
Zu ihrer jährlichen Zugübung trafen sich die Mitglieder des 1. Zuges der Kreisfeuerwehrbereitschaft 2 des Landkreis Diepholz am Samstagnachmittag in Siedenburg. Dieser Zug ist der Fachzug „Wasserförderung“.
Seine Aufgabe besteht darin, die Einsatzstelle mit Löschwasser zu Versorgen. Dem entsprechend gehören ihm Einsatzfahrzeuge an, welche über genügend Schlauchmaterial und tragbare sowie festeingebaute Pumpen verfügen.
Angefordert werden die Züge der Kreisfeuerwehrbereitschaften im kompletten Verand. Es ist aber auch möglich, einzelne Fachzüge zu alarmieren.
Gegen 14 Uhr begann am Samstagnachmittag die Übung, wo Kräfte der Ortsfeuerwehren Asendorf (TSF-S), Sudwalde (LF10), Siedenburg (LF 16 TS) und Twistringen (GW – L und ELW 1 ) gefordert waren.
Angenommen wurde ein Großbrand auf einem Bauernhof im Ortsteil Päpsen (Gemeinde Siedenburg). Hier war die zuständige Ortsfeuerwehr bereits im Einsatz und hatte den Fachzug Wasserförderung als Unterstützung angefordert.
Nach kurzer Absprache und Einteilung der einzelnen Gruppen, wurden 2 Schlauchleitungen auf einer Länge von 800m verlegt. Der GW – L begann am Tanklöschfahrzeug der bereits eingetroffenen Siedenburger und verlegte sein Material Richtung Wasserentnahmestelle. Auf halber Strecke wurde eine TS (Tragkraftspritze) als Verstärkerpumpe gesetzt. Am Päpser Bach bereiteten in der Zwischenzeit die Besatzungen des LF 16 TS und des LF 10 die Wasserentnahmestellen vor.
Damit sich die Fahrzeuge nicht behinderten, starteten die Asendorfer mit ihrem TSF – S etwas später als die Twistringer. Auch sie setzten ihre TS als Verstärkerpumpe ein.
Nachdem die Wasserentnahmestellen hergerichtet waren, wurden die beiden LF‘s zum Brandobjekt beordert. Hier sollten sie nun die Löscharbeiten unterstützen. Gespeist wurde u.a. der Dachmonitor (Wasserwerfer) des Siedenburger TLF. Dieser hatte aber eine so große Leistung, dass weitere Strahlrohre nicht eingesetzt werden konnten. Von daher wurde dieser dann herausgenommen und dafür weitere Strahlrohre vorgenommen.
Da eine Pumpe an der Wasserentnahemstelle nicht genügend Leistung brachte (simuliert), musste kurzerhand umdisponiert werden. So wurde eines der beiden LF wieder vom Brandobjekt abgezogen und als Verstärkerpumpe eingesetzt, weil die dortige TS an den Bach transportiert wurde. Hier konnte aufgrund der räumlichen Enge kein Fahrzeug bis an den Bach heranfahren.
Die Übung unter der Leitung von Zugführer Norbert Küpker (Twistringen) und seinem Stellvertreter Jürgen Schiller (Heiligenloh) verlief zufriedenstellend. Man konnte eine deutliche Steigerung gegenüber der Übung im Sommer bemerken. Vor allem im Sprechfunkbereich wurden Steigerungen festgestellt.
Ausgearbeitet hatte diese Übung Uwe Lüdeke aus Siedenburg. Er ist in der Bereitschaft auch Gruppenführer auf dem LF16TS. Die Gruppenführer wechseln sich jedes Jahr mit der Ausarbeitung einer Übung ab. Als Beobachter fungierten Siedenburgs stellv. Gemeindebrandmeister Peter Ahlers und der stellv. Bereitschaftsführer Rolf Bollhorst.
Nach gut 2,5 Stunden war die Übung beendet und die Fahrzeuge waren wieder einsatzbereit. Verlegt wurden 1820m B-Schlauch. Von Vorteil erweist es sich, dass man vom GW – L und dem TSF – S die Schläuche während der Fahrt verlegen kann.
Eingesetzte Kameraden (gesamt): 35
Eingesetzte Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr
Twistringen
ELW 1, GW-Logistik,
Sudwalde mit LF10
Siedenburg mit LF16TS
Asendorf mit TSF-S
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