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Statistiken
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Geschrieben von krabbe
Dienstag, 28.12.2004
Einsatzart: Großbrand
Erste Alarmierung um 00:48 Uhr über
Sirenen
Zu einer vermeidlichen Rauchentwicklung aus einem Gebäude wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag die Ortsfeuerwehr Twistringen alarmiert. Anwohner hatten Rauch aus einem Teilstück in der Mitte einer 140 x 15 Meter großen in mehrere Lagerhallen aufgeteilten Gebäudekomplex austreten gesehen. Das brennende Teilgebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge zündete das ca. 12x17 Meter große Gebäude durch und stand danach im Vollbrand. Die über 70 Einsatzkräfte aus 3 Ortsfeuerwehren kämpften mehrere Stunden, auch unter Einsatz der Drehleitern gegen die Flammen.
Durch das zuerst an der Einsatzstelle eintreffende Tanklöschfahrzeug wurden an der Süd-/Westseite der brennenden Lagerhalle 2 C-Rohre als Riegelstellung zur Sicherung einer weiteren Lagerhalle, die Direkt an das brennende Gebäude angebaut war, im Außen- und Innenangriff aufgebaut. Durch diese Maßnahme konnte auf dieser Seite ein Übergreifen erfolgreich verhindert werden. Berstende Toschiplatten waren in dieser ersten Phase des Einsatzes eine große Gefahr für die eingesetzten Feuerwehrmänner und -Frauen. Durch den starken Funkenflug waren angrenzende Gebäude stark gefährdet.
Aufgrund der Gefahr des Übergreifens des Feuers auf den Nord-/Östlichen Teil des Gebäudekomplexes und der großen benötigten Löschwassermenge wurde durch den Einsatzleiter, Ortsbrandmeister F.-J. Borchers, die Alarmstufe B1 ausgelöst und die Ortsfeuerwehren Heiligenloh und Borwede alarmiert. In der Zwischenzeit wurde durch die Besatzung des LF 16 eine Riegelstellung im Außen- und Innenangriff auf der Nord-/Ostseite eingeleitet. Auch hier konnte das Feuer gehalten werden.
Eine weitere Gefahr in diesem Bereich waren leere abgestellte 200 Liter Gefahrgutfässer, diese wurden von Trupps unter Preßluftatmer aus dem Gefahrenbereich gebracht. Durch die eingesetzten Kräfte wurden insgesamt 3 Wasserentnahmestellen aus Hydranten aufgebaut. In der Anfangsphase wurde aus 4 C-, 3 B-Rohren und 2 Wasserwerfern ca. 3200 Liter Löschwasser auf das Brandobjekt abgegeben. Durch die Atemschutzgeräteträger wurden 30 Preßluftatmerflaschen leer geatmet.
Die Ortsfeuerwehren Heiligenloh und Borwede wurden gegen 5 Uhr aus dem aus dem Einsatzgeschehen entlassen. Die letzten Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehr Twistringen rückten gegen 10:30 Uhr in das Feuerwehrhaus ein.
Eingesetzte Kameraden (gesamt): 72
Eingesetzte Fahrzeuge der Ortsfeuerwehr
Twistringen
ELW 1, TLF 16/25, DLK 18/12, LF 16, SW 2000, GW-Z, TSF,
FF Heiligenloh mit TLF 8/18 und LF 8
FF Borwede mit TSF
Stadtbrandmeister G. Harms
Kreispressewart
Bundesgrenzschutz
Polizei
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