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Automatisches Wähl- und Übertragungsgerät (AWUG)

fernmeldetechnische Einrichtung, die über eine Telefonleitung automatisch eine ständig besetzte Stelle anruft und Informationen übermittelt; Vorteil: Personaleinsparung.


AWUG

Abkürzung für: → Automatisches Wähl- und Übertragungsgerät


Axt

Feuerwehraxt


Backdraft

Englische Bezeichnung für: Rückzündung, Durchzündung (→ Rauchgasdurchzündung )


Baustoffe

werden nach DIN 4102-1 gekennzeichnet durch die → Baustoffklassen . Baustoffe, die nicht in der DIN 4102 aufgeführt sind, sind nur zugelassen, wenn sie je nach Brennbarkeit und Einstufung durch ein Prüfungszeugnis oder einen Prüfbescheid mit Prüfzeichen als geeignet ausgewiesen sind.


Baustoffklassen

Klassen, in die brennbare und nicht brennbare Baustoffe nach Ihrem Brandverhalten eingeteilt werden (Tabelle);

Einteilung der brennbaren und nicht brennbaren Baustoffe nach ihrem Brandverhalten (DIN 1405-5, 4102-1)
BaustoffklasseBenennungBeispiele
A
A 1
A 2
nicht brennbar
nicht brennbar ohne brennbare Bestandteile
nicht brennbar mit brennbaren Bestandteilen
  • Steine
  • Beton
  • Sand
  • Mörtel
  • Glas
  • Verbundbaustoffe
B
B 1
B 2
B 3
brennbar
schwer entflammbar
normal entflammbar
leicht entflammbar
  • PVC-Rohre, hart
  • Gipskartonplatten
  • Holz und Holzwerkstoffe
  • Holzwolle
  • Baumwolle
  • Asphalt


Bedachungen

Dacheindeckungen und Dachabdichtungen einschließlich etwaiger Dämmschichten sowie Lichtkuppeln oder andere Abschlüsse für Öffnungen im Dach (DIN 4102-7).


Bedienfeld

Feuerwehr-Bedienfeld


Befehlsstelle

Der Sitz der Einsatzleitung an einer Einsatzstelle, z.B. der → Einsatzleitwagen (DIN 14011-9).


Begleitpapiere (Beförderungspapiere)

Beim Transport gefährlicher Güter und in Fahrzeugen, insbesondere mit radioaktivem Inhalt, sind die jeweiligen → Unfallmerkblätter sowie die Beförderungspapiere des jeweils transportierten Stoffs (z.B. Lieferschein, Ladeliste, Fahrzeugpapiere und Rangieranweisungen). Die Begleitpapiere befinden sich normalerweise im Führerhaus des Straßenfahrzeugs bzw. im Schienenverkehr beim Lokführer. Die Begleitpapiere enthalten beispielsweise Angaben über:

  • Technischen Name
  • Nummer der Gefahrklasse
  • Bezeichnung der Gefahrenklasse
  • Gefahrnummer
  • Kategorie des Gefahrzettels
  • Angabe der Radionuklide
  • Gesamtaktivität
  • Aggregatzustand
  • Versandstücktyp
  • Transportfirma
  • Herstellerfirma/Empfänger
  • Baumuster bzw. Seriennummer


Bequerel (Bq)

Einheit der → Aktivität einer radioaktiven Substanz; 1 Becquerel (1 Bq) = 1 Zerfall je Sekunde; frühere Einheit: → Curie (Ci).


Berieselungsanlage

(Berieseln = ständig feucht halten); ortsfeste, ortsbewegliche oder teilbewegliche Anlage, bei der aus einem (z.B. ortsfest) verlegten Rohrleitungssystem beispielsweise die Oberfläche von zu kühlenden Behältern mit einem ausreichend starken und gleichmäßig verteilten Wasserfilm beaufschlagt wird (DIN 14495 und DIN 14011-5). Man unterscheidet Mantenberieselung und Dachberieselung. Die Berieselungsstromdichte wird in Liter/(m2 · h) oder mm/h angegeben.


Bersten

Ein plötzliches Zerstören der Wandungen eines unter innerem Überdruck stehenden Behälters, Rohrs oder ähnlicher Anlageteile; Beispiel: das Bersten einer Gasflasche, z.B. infolge eines Materialfehlers.


Berufsfeuerwehr (BF)

Eine Feuerwehr, die aus hauptamtlich tätigen Einsatzkräften besteht, die auch Beamte des feuerwehrtechnischen Dienstes sein können.


Beschriftung von Feuerlöschern

Feuerlöscher - Beschriftung nach Instandhaltung


Besetzung der Fahrzeuge

Sitzordnung


Betriebsfeuerwehr (BtF)

Eine öffentlich-rechtlich nicht anerkannte Feuerwehr zum Schutz von privaten oder öffentlichen Betrieben, Behörden oder sonstigen Einrichtungen mit haupt- und/oder nebenberuflich tätigen Einsatzkräften.


Betriebsmittel

  • elektrische: alle Gegenstände, die zum Zweck der Erzeugung, Umwandlung, Übertragung, Verteilung und Anwendung von elektrischer Energie benutzt werden; Beispiele: Maschinen, Transformatoren, Schaltgeräte, Messinstrumente, Schutzeinrichtungen, Kabel und Leitungen, Stromverbrauchsgeräte;
  • elektronische: (EB): Betriebsmittel zur Informationsverarbeitung.


Betriebssanitäter

Eine Person, die für den betrieblichen Sanitätsdienst ausgebildet wurde (DIN 13050).


Betriebsstoffe

Stoffe, die zum Betrieb von Verbrennungskraftmotoren benötigt werden; dazu zählen beispielsweise Treibstoff (Benzin, Diesel), Schmierstoffe, Bremsflüssigkeit, Kühlflüssigkeit und Getriebeöl.


Bewegungsflächen

Sind befestigte → Flächen auf dem Grundstück, die mit der öffentlichen Verkehrsfläche direkt oder über → Feuerwehrzufahrten in Verbindung stehen (DIN 14090). Aufgabe: Aufstellen von Feuerwehrfahrzeugen, Entnahme und Bereitstellung von Geräten sowie Entwicklung von Rettungs- und Löscheinsätzen. Abmessungen: Breite: 7 m, Länge: 12 m. Bewegungsflächen können gleichzeitig → Aufstellflächen sein.


Bewertungsfaktor

Ein Begriff aus dem Strahlenschutz; er ist bei den verschiedenen Arten der Strahlung unterschiedlich (→ Äquivalentdosis ) und beträgt bei Elektronen-, Gamma- und Röntgenstrahlung 1, bei Alphastrahlung dagegen 20.


Bienen

Hautflügler; Erscheinungsbild: dunkel, meist gleichmäßig bräunlich gefärbt, z.T. stark behaart; Bienen stechen nur unter Bedrängnis; sie bilden große Völker mit 12.000 bis 60.000 Bienen. Achtung: Die Königin muss bei ihrem Volk verbleiben; Artenschutz und Tierschutzbestimmungen sind zu beachten.


Bindungsarten (für Druckschläuche)

Leinenbindung , mithilfe von Schussfäden (Faden in Querrichtung zum Schlauch) und Kettfäden (Faden Längsrichtung zum Schlauch). Der Schussfaden nimmt den Druck das Schlauchs auf. Er ist dicker als der Kettfaden. Der Kettfaden sorgt dafür, dass der Schlauch keinen unzulässigen Drall (Drehung) bekommt.


Biologische Arbeitsstoffe

sind Mikroorganismen, einschließlich → gentechnisch veränderter → Mikroorganismen , Zellkulturen (d.h. In-vitro-Vermehrungen von aus vielzelligen Organismen isolierten Zellen) und humanpathogener Endoparasiten, die beim Menschen Infektionen, sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen können (Quelle: Verordnung über den Schutz der Beschäftigten gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit).

Dazu gehören auch gentechnisch lebens- und vermehrungsfähige Stoffe wie Pilze, Bakterien und Viren; sie verschmutzen die Körperoberfläche oder werden in den Körper aufgenommen. Die Mehrzahl dieser Stoffe besitzen mehrere Wirkungsrichtungen; sie sind vor allem für → Atemschutzgeräteträger von Bedeutung


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